Veranstaltungshinweis: „Der Sarrazin-Komplex“ (Vortrag & Diskussion mit Justus Wertmüller)

Das Neokeller-Team möchte euch alle auf eine in Kürze stattfindene Veranstaltung hinweisen, organisiert von den Genossen der Gruppe Monaco:

Der Sarrazin-Komplex
Warum Sarrazins Kritiker im Unrecht und seine Thesen trotzdem verkehrt sind

Zur Vorlektüre.

Vortrag und Diskussion mit Justus Wertmüller (Redaktion Bahamas)
Donnerstag, den 30. September 2010, 19:30 Uhr
Der Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben!

Veranstalter: Gruppe Monaco/Verein freier Menschen (AO)
http://monacoverein.wordpress.com/ | gruppemonaco@googlemail.com

No Al-Quds! Solidarität mit Israel!

Am 4. September 2010 demonstrieren in Berlin Islamisten, Neonazis und antizionistische Linke für die „Befreiung Jerusalems“, also für die Zerschlagung des jüdischen Staates Israel. Die Berliner Demonstration ist Teil des internationalen „Al-Quds-Tages“, an dem das iranische Mullahregime seinen reaktionären Kulturkampf in die Welt trägt. In diesem Jahr ruft ein Bündnis antifaschistischer Gruppen auf, der gruseligen Propagandashow entgegenzutreten.

Mit einer Demonstraton am 4. September wollen wir gegen jeden Antisemitismus, auch gegen (vielleicht sogar gerade -NK) den islamischen Einspruch erheben.

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israel soli

AUFRUF

*Solidarität mit Israel! – Gegen Islamismus und Antisemitismus*

Am 4. September 2010 demonstrieren in Berlin Islamist_innen, Neonazis und antizionistische Linke für die „Befreiung Jerusalems“, also für die Zerschlagung des jüdischen Staates Israel. Die Berliner Demonstration ist Teil des internationalen Al-Quds-Tages, an dem das iranische Mullahregime seinen reaktionären Kulturkampf in die Welt trägt. In diesem Jahr ruft ein Bündnis antifaschistischer Gruppen auf, der gruseligen Propagandashow entgegenzutreten.

*Al-Quds-Tag*
Al Quds ist der arabische Name Jerusalems. Nach der iranischen Revolution 1979 erklärte der Kleriker und „Revolutionsführer“ Ayatollah Khomeini den letzten Freitag des Fastenmonats Ramadan zum internationalen Al-Quds-Tag. Seither werden weltweit Kundgebungen und Demonstrationen gegen Israel organisiert. Von Teheran bis London, von Jakarta bis Toronto, von Manila bis Beirut und auch in Berlin tragen die Fans der palästinensischen Intifada und eines islamischen „Heiligen Krieges“ ihre Vernichtungsdrohung gegen Israel auf die Straße. Sympathien gelten den Terrorgruppen Hizbullah und Hamas, die mit iranischem Geld und iranischen Waffen jeden politischen Friedensprozess im Nahen Osten sabotieren. Auf iranischen Al-Quds-Demonstrationen ruft die Staatsführung offen zur „Vernichtung des zionistischen Gebildes“ auf und bezeichnet den Holocaust als „Lüge“ und „Vorwand für die Gründung Israels“. In Deutschland, wo solche Propaganda verboten ist, demonstriert man augenzwinkernd „gegen Antisemitismus und Zionismus“.

*Iran: Antisemitismus als staatstragende Ideologie*
Als gesetzlicher Feiertag der Islamischen Republik Iran ist der Al-Quds-Tag zentrale Manifestation eines staatstragenden Antisemitismus. Die fanatische Massenmobilisierung gegen den vermeintlichen „Fremdkörper“ Israel offenbart ein totalitäres Gemeinschaftsideal, in dem Religion, Politik und Kultur ununterscheidbar zusammenfallen. „Der Zionismus“ wird als übermächtiger und verschlagener Feind dämonisiert, von dessen Vernichtung das Schicksal der Welt abhänge. Das Zerrbild einer solchen endzeitlichen Schlacht von Gut gegen Böse ist eine wesentliche Stütze des theokratischen Regimes. Es lässt jede politische Opposition als Hochverrat erscheinen, und deckt so die Verbrechen der iranischen Staatsmacht: Homosexuelle werden gehängt, zahllose Frauen als „Ehebrecherinnen“ gesteinigt, Liberale und Kommunist_innen zu Tode gefoltert.

Doch das islamistische Programm einer „Wiederherstellung“ des goldenen Zeitalters des Propheten ist kein Ausfluss einer vermeintlich „vormodernen“ islamischen Welt, sondern ein spezifisch modernes Phänomen. Zentrale Taktik des politischen Islam ist es, sich als Opfer einer „zerstörerischen westlichen Kultur“ darzustellen und sich dabei als Reaktion auf selbige zu inszenieren. Die strukturellen, in letzter Instanz unpersönlichen Zwänge kapitalistischer Verwertung werden verschwörungstheoretisch als absichtsvolle Zersetzungsstrategie „der Zionisten“ gedeutet, also in klassisch antisemitischer Manier „den Juden“ angekreidet. Im Staat Israel findet dieser reaktionäre Antikapitalismus eine konkrete Projektionsfläche. Hinter diesem „kleinen Satan“ aber stünden als „großer Satan“ die USA, die – wen wundert’s – wiederum von „den Zionisten“ ferngesteuert seien.

Die religiös verbrämte Rhetorik eines vom „Westen“, von Israel und den Juden „gedemütigten“ Islam, der sich nur in der Vernichtung Israels „befreien“ könne, befriedigt vielfältige ideologische Bedürfnisse, und wird deshalb auch von gemäßigten Moslems und weltlichen Nationalisten angenommen. Das greifbare Feindbild eines wehrhaften jüdischen Staates bestätigt wieder und wieder die eigene Opferstilisierung, und schreibt gesellschaftliche Konflikte einem äußeren Feind zu. Mit seiner aggressiven antiisraelischen Propaganda tritt der Iran als Verteidiger der Entrechteten auf, und untermauert gerade damit seinen Führungsanspruch in der islamischen Welt. Sie lenkt von den innenpolitischen Problemen des Mullahregimes ab, das längst nicht mehr so stabil ist, wie es sich gerne gibt. Umso bedrohlicher ist das iranische Atomwaffenprogramm, durch das die Vernichtung Israels zur realen Gefahr wird.

*Die Linke und Israel*
Ihre Feindschaft zu Israel ist es, die Teile der globalen Linken mit den Islamist_innen verbindet. So bewegt sich auch die iranische Propaganda in den Bahnen eines vulgären Antiimperialismus, der die Welt in entrechtete Völker und raffgierige Ausbeuter sortiert. Von Anfang an sollte der Al-Quds-Tag die „Basis zur Gründung einer Partei aller Unterdrückten der Welt sein“ (Khomeini). Ziel ist freilich nicht die Emanzipation des Individuums aus gesellschaftlicher Herrschaft, sondern eine befriedete Gemeinschaft unter Allahs weisem Diktat. Es wirft ein Schlaglicht auf die ideologische Verfassung weiter Teile der globalen Linken, nämlich dass sie kaum jemals gegen die autoritäre Theokratie des Iran protestieren, aber bei jeder Gelegenheit gemeinsam mit dieser auf Israel eindreschen. Im Namen von Frieden und Humanismus wird die Existenz Israels in Frage gestellt, und der palästinensische Terrorismus als revolutionäre Avantgarde gefeiert.

Jüngstes Beispiel dieser antiisraelischen Querfront ist der medienwirksame Versuch einer internationalen Propagandaflottille, Israels Seeblockade des islamistischen Hamas-Regimes zu durchbrechen. Die Teilnahme prominenter Vertreter_innen der deutschen Linkspartei wird nicht erst dadurch zum Skandal, dass auch türkische Faschist_innen und arabische Jihadist_innen mit an Bord waren. Skandal ist bereits ihr israelfeindliches Anliegen selbst, ihr Angriff auf den Versuch des jüdischen Staates, iranischen Waffenschmuggel in den Gaza-Streifen zu verhindern. Dass Israel dabei nur auf sich selbst vertrauen kann, beweist die pompös inszenierte, aber völlig wirkungslose UN-Aufsicht der Hisbollah im Südlibanon, wo längst wieder tausende iranische oder vom Iran finanzierte Raketen gegen Israel in Stellung gebracht wurden. Ohne solche Fakten überhaupt zu erwägen, demonstrierten auch in Berlin Linkspartei und Teile der Antifa gemeinsam mit Islamist_innen und türkischen Faschist_innen gegen das Abfangmanöver des israelischen Militärs. Wochenlang verbreiteten sie Lügenmärchen über die Friedfertigkeit einer gewalttätigen Propagandatruppe, die den Kampf gegen Israel als „Heiligen Krieg“ begreift.

*Rechte Israelsolidarität und antimuslimischer Rassismus*
In Abgrenzung zum antisemitischen Weltbild traditioneller Neonazis haben sich in den letzten Jahren in Europa und nicht zuletzt in Deutschland extrem rechte Gruppen herausgebildet, die den Islam als Hauptfeind ausmachen. Die westlichen Gesellschaften werden als gewachsene und fortschrittliche Kulturen eines „jüdisch-christlichen Abendlandes“ idealisiert. Israel erscheint in diesem Weltbild als Vorposten im Kampf gegen den Islam.

Auch diese Freund-Feind-Sortierung ist durchschaubare Ideologie. Soziale Konflikte werden zu Kulturkämpfen mystifiziert, in denen sich moderne Chauvinist_innen und Rassist_innen unverfänglicher austoben können. Der inszenierte Schulterschluss mit Israel soll an die offizielle proisraelische Staatsräson der Berliner Republik anknüpfen, und die Frontstellung gegen „den Islam“ provokant untermauern. In Wahrheit liegt diesen sich betont israelsolidarisch gebenden Rechten weder an Israel noch an einer kritischen Reflexion antisemitischer Ideologien. Ihre Berufung auf eine vermeintlich vorpolitische „Kultur“ als Quelle kollektiver Identität fordert Homogenisierung und Konformismus.

*Deutschlands Rolle*
Der nach dem 2.Weltkrieg in Deutschland entstandene „Neue Antisemitismus“, der durch Relativierung bzw. Leugnung der Shoah deutsche Schuld abzuwehren sucht, ist auch heute noch im Denken weiter Teile der Bevölkerung vorhanden. Zugleich ist auf der anderen Seite die Anerkennung deutscher Schuld ein zentraler Faktor der Staatsräson der Berliner Republik geworden. Dies wurde spätestens 1999 deutlich, als deutsche Flugzeuge mit der moralischen Legitimation eines „nicht trotz, sondern wegen Ausschwitz“ Belgrad bombardierten. Aus eben selbiger leitet sich eine besondere Verantwortung für Israel ab.
Obwohl Deutschland erst kürzlich seine Wirtschaftsbeziehungen eingeschränkt hat, ist es noch immer zweitgrößte Exporteur in den Iran – unter anderem für dessen kriegswichtige Industrien – und hat jahrzehntelang offen antisemitischen Staaten politische Treue gehalten.

*Warum Israel*
In einer kapitalistisch verfassten Welt, die ihren Antisemitismus stetig reproduziert, ist die staatliche Souveränität der Jüdinnen und Juden die einzig angemessene Möglichkeit, dem mörderischen Antisemitismus dauerhaft Schranken zu setzen. Die Notwendigkeit eines jüdischen Staates wird täglich aufs Neue bestätigt durch einen grassierenden Antisemitismus, der sich nicht zuletzt auch beim so genannten Al-Quds-Tag manifestiert.

Für den 4. September rufen wir zu einer Demonstration in Berlin auf. Anlässlich der Al-Quds-Demonstration wollen wir unsere Solidarität mit Israel ausdrücken, und ein Zeichen gegen jeden Antisemitismus setzen.

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Antirassismus und Zivilisationsfeindschaft

Die Veranstaltungen im Neokeller finden allesamt im Rahmen eines antifaschistischen Selbstverständnisses statt. Dabei muss zunächst aber ins Bewusstsein gerufen werden, dass Antifaschismus längst keine linke Domäne mehr ist. Die Geschehnisse von Rostock-Lichtenhagen werden von der Mehrheitsgesellschaft längst verurteilt und kein anständiger Deutscher darf mehr als Türkenhasser, Ausländerfeind oder dergleichen gelten. Das ist offensichtlich (so wie der Antirassismus auch selbst nur immer offensichtlich ist – es geht ihm nicht um die Kritik an Ausländerfeindschaft, Xenophobie, Rassismus im Kern und an der Wurzel) und wer anderes behauptet, ist dumm oder schlecht.
Warum dann noch aufmucken, wieso an Deutschland motzen? Das alles sei doch verlogen, es handle sich um eine Farce, Antifaschismus müsse immer radikal und militant ausfallen, sonst wär’ er keiner, so und noch anders die Stimmen wie man sie häufig aus dem linksradikalen Milieu vernimmt. Ob ein rassistischer Konsens tatsächlich nur verschleiert (und dem im Geheimen doch noch gerne gefrönt) wird oder ob abgesehen von den Restbeständen isolierter Vereinsnazis und Kirmesschlägern es sich heutzutage mit dem (Anti-)Rassismus nicht doch ein klein wenig anders verhält, soll im Folgenden thematisiert werden. Rassestereotype Klischees und wesensprojektive Wahn- und Sehnsuchtsvorstellungen sind nicht abgehakt, so viel sei schon mal verraten (sowie sich von islamo- und xenophiler Völker-/Kulturtätschelei distanziert).

In der ewigen Konkurrenz des Warenmarkts gefangen, zieht es das geschundene Individuum in die vermeintliche Nestwärme des völkischen Kollektivs (oder der fremden Kultur). Es ist dabei die Bewunderung für das naturwüchsig Reine, für das von der Moderne noch Unberührte (oder das sich zumindest dagegen Auflehnende) und das noch nicht von den schädlichen Einflüssen von Geld und Liberalismus, Wallstreet und „Amerikanisierung“ Erfasste, kurz: ein die Zivilisation verneinender Kulturbegriff, der immer schon zwingend damit verknüpft die Kehrseite des alten Rassenchauvinismus bildete. Die Nähe zum Fremden, die der Identitätssucher spüren will, ist die der Putzfrau zum Dreck und die des Kammerjägers zum Ungeziefer (Wolfgang Pohrt). Es ist derselbe Gedanke einer kollektiven „Volksseele“, einer anzustrebenden Natürlichkeit jedes Volkes, welche angeblich einmal verloren ging und womit dann das ganze Leid begann, der damit einhergeht und in dem sich Todes- wie Vernichtungssehnsüchte abbilden.

Dieses gedankliche Hirngespinst der Moderne und zugleich gegen die Moderne gerichtet, biedert sich an als bunt und weltoffen, Taz lesend und Vollkornbrot fressend, Hasch rauchend, heimatbezogen-ökologisch und anständig. Die pazifistische Hingezogenheit der Gutmenschen und Ethnopluralisten zu den moslemischen Selbstmordattentaten kommt nicht von irgendwoher. Deren Relativierung als „Verzweiflungstat“ bis zur offenen Sympathiebekundung als „Märtyrertum“ sind Ausdruck des Versuchs, die Hingezogenheit nach jenem unverderbt-idyllischen Naturzustand der Völker zu befriedigen. Nicht umsonst wird die Möglichkeit auf Befriedigung im Islam vermutet, dessen Zeit gekommen ist, das eigene, durch Unvollständigkeit gezeichnete Versagen in der Ausrottung zu komplettieren und das ehemals nazistische Vernichtungsunternehmen als ein moslemisches fortzuführen, zu Ende zu bringen.

Der Islam als augenblicklich populärste Bestrebung gegen den Westen und dessen Glücksversprechen verdient seine Sympathien innerhalb der Front von Gutmenschen, Islamverharmlosern und rot-braunen „Antiimperialisten“ durchaus: bis ins Mark lust-, lebens- und fortschrittsfeindlich ist er das psychopathologische Kollektiv mit den größten Erfolgsaussichten. Der Islam ist daher augenblicklich der Cadillac der Ideologien, während sich der Rassismus als eine überholte und abgelöste präsentiert. Zu diesem Thema sei als Lektüretipp der Aufsatz „Rasse und Individuum“ (hier zu finden) von Clemens Nachtmann empfohlen.

Was sich friedlich, tierlieb und sozial gibt, ist nicht mehr als der menschenfeindliche Wahn, das wutschnaubende Ressentiment, die verfolgende Unschuld (K. Kraus). Reiter und Ross benennen zu wollen, all der Charaktermasken der Zirkulationssphäre des Kapitals habhaft werden (nämlich die „Spekulanten“, die einen um das Glück – vorgestellt als das friedliche Volk – betrügen, „die da oben“, die es mit uns ja machen können), das personell Böse auslöschen zu wollen, ergeben eine eliminatorische Konsequenz, die letztlich immer auf die Juden zielt.

Was nämlich mit dem Geschimpfe auf „die Herrschenden“, „Banker“, den „Imperialismus“ gemeint ist, sollte klar sein. Es ist der Hass auf eine Zivilisation, die man nicht in ihrer inneren Prozesshaftigkeit begreifen, sondern zerstören will. Mit dem Westen identifiziert wird der Jude und alles wofür er steht, eilig muss sich Europa davon distanzieren und alles das auch nur unter den Verdacht geraten könnte, als jüdisch wiedererkannt zu werden, wird der bereits siegreich gesetzten Umma verraten und verkauft. Dem ideologischen Siegszug des Islams ist daher kein Gegner wer nicht entschlossen und kompromisslos am Begriff des Westens festhält und diesen gegen die Raserei der Anti-Aufklärung verteidigt.

Die ideologisch halluzinierten Machtzentren Israel und USA, der kleine Satan und der große Satan, zeigen, dass es immer noch gibt, was sich zwangsweise so ergeben muss: der Antisemitismus als zentrale und vereinigende Ideologie.
Und wie jedes Ressentiment geht auch der Antisemitismus mit der Zeit. Sich von dem Antisemitismus der Nazis zu distanzieren, ist heute eine der Voraussetzungen, um einen sauberen Antisemitismus praktizieren zu können, der nicht mit Auschwitz assoziiert wird (H. Broder). Im Zuge der sog. „Israelkritik“ paktieren Linke mit Djihadisten, die europäische Mehrheitsgesellschaft und Neonazis, Anarchos, Graue Wölfe, Trotzkisten und Stalinisten, attac-Revisionisten, Sozialisten aller Coleur und Bürgerliche und alle sind sich einig, dass Israel der Störer des allgemeinen Völkerfriedens sein muss. Der klassen- und nationenübergreifende Volksgemeinschaftskleister gibt sich zum Gipfel der Widerlichkeit stets auch noch kritisch, permanent werden „Tabus gebrochen“ und ganz exklusive und verborgene Wahrheiten ausgesprochen. War es früher die Gestalt des Juden als innerer Feind im Volkskörper, der Parasit der seinen Volkswirt aussaugen muss um zu überleben, so wird heute Israel – als Jude unter den Staaten – verdammt, die Welt mit Krieg und „Holocaustindustrie“ unter seiner Fuchtel zu halten, materiell zu kontrollieren und moralisch zu erpressen.
Hier kennt sich jeder aus und hier kann jeder mitreden: jeder wird zum Politmensch, geht es um Israel. An dieser Stelle gilt es zu verdeutlichen, dass ein sich vehement vom Vorwurf des Antisemitismus abgrenzender Antizionismus in Form der „Israelkritik“ niemals eine legitime Form des kritischen Ausdrucks darstellen kann. Israel ist nicht kritisierbar und die Solidarität zum jüdischen Staat nicht verhandelbar. Das Bedürfnis, Israel kritisieren zu müssen, ist nicht mehr als der gekränkte Narzissmus der Deutschen (und jedes anderen Antisemiten) darüber, das große Werk der Judenvernichtung nicht vollendet zu haben. Wer damals an den Öfen stand, ist heute Menschenfreund und warnt vor „Islamophobie“. Das Gequatsche von den Opfern der Opfer ist eine nachträgliche Legitimation von Auschwitz und soll nur einen Gedanken warm halten: war nicht vielleicht doch was dran?

Der Weltmeister der Aufarbeitung, die postfaschistische Nation Deutschland muss seine Schuld relativieren, muss das einzigartige Verbrechen der Shoa Stück für Stück ein klein wenig weniger einzigartig machen, um den Bezug zur deutschen Nation trotz des kleinen Schmierflecks Holocaust zu ermöglichen. Nur dann kann der Antisemitismus, der grundlegenden Stützpfeiler des deutschen Nationalismus, fortbestehen und auf den Tag seiner endgültigen Erfüllung warten. Immer noch heißt Deutschland denken, Auschwitz denken und eine jede Staatskritik wird daran zu messen sein, ob sie mit dem Staat Israel, jener prekären Nothilfemaßnahme gegen die antisemitische Raserei, sich bedingungslos solidarisch erklärt, was die Solidarität mit dessen bewaffneter Selbstverteidigung selbstverständlich einschließt. Und jede Kritik am Kapital ist daran zu messen, ob sie, als ihr theoretisches Zentrum, dessen negative Selbstaufhebung in manifester Barbarei als eine wiederholbare Konstellation auf den Begriff zu bringen vermag und zum Angelpunkt der Agitation macht.(C. Nachtmann)

Unsere intellektuellen wie räumlichen Kapazitäten mögen begrenzt sein, doch muss in der geübten Kritik der Wahrheitsanspruch vor dem der Massenkompatibilität stehen und weil beschriebene faschistische Elemente notwendig in dieser Gesellschaftsform hervorgebracht werden, muss die Kritik am Faschismus immer auf das falsche Ganze zielen und seine Überwindung zum Ziel haben. Somit sind jene sich antifaschistisch Dünkende, die den Verhältnissen bewusst oder unbewusst affirmativ gegenüber stehen, in die Kritik miteinzubeziehen und keine Kompromisse einzugehen, bevor nicht ein gesellschaftlicher Zustand der Spontaneität, der individuellen Selbstverwirklichung durch die Vergesellschaftung der Produktionsmittel im Verein freier Menschen eingerichtet ist, denn das Glück der Gesellschaft ist Voraussetzung für das Glück des einzelnen (K. Marx).

Dies muss nun aber ohne ein ausformuliertes Programm geschehen, die Sehnsucht nach dem Anderen darf sich ausschließlich als negative Revolution begreifen, die einzig mit einem kategorischen Programm der Abschaffungen (K. Korsch) antritt. Denn wir sind uns sehr wohl darüber im Klaren, dass die Möglichkeit zur fetischisierten Wahrnehmung der gesellschaftlichen Verhältnisse auch für uns selbst besteht und der Bruch mit dem notwendig falschen Bewusstsein der bürgerlichen Gesellschaft keine freie Willensfrage ist. Dies hat für uns zur Folge, dass wir neben dem aller auch unser eigenes Bewusstsein fortlaufend kritisch reflektieren müssen, um letztlich alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist (K. Marx).

/ / / herrkeuner / / /

Zusätzlich: cafe critique – „Kampfbegriff Islamophobie

Neokeller

neo

Adresse:

Neokeller
Massmannstrasse 10
80333 München

Kontakt:
neokeller@web.de
(hier kann man sich auch in den Email-Verteiler eintragen lassen)

Anreise:


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Konzert ENDEARMENT 23.11.2010

Konzert ENDEARMENT

konzi

23. September
22 Uhr

http://www.endearment.de/

BAND ENDEARMENT

Vorband /// CD-Release: THE UZBEKS (HARDCORE from ISRAEL)
http://www.myspace.com/uzbeks

uzbeks

http://www.muenchen-punk.de/merkzettel/details/189-endearment--uzbeks--record-release-show.html

http://party-garage.blogspot.com/2010_09_01_archive.html

Neokeller – nie gehört!?

Was soll das sein?

Der Neokeller ist ein weitgehend selbstverwalteter Bildungs- und Kulturraum in München, dessen Sinn und Zweck es sein soll, Interessierten die Möglichkeit zu bieten, sich über politische Themen und die damit verbundenen Diskussionen zu informieren und auszutauschen. Es soll Jugendlichen die Chance zu einer alternativen Freizeitgestaltung gegeben werden.

Die Vielfalt der im Neokeller dargebotenen Themen ist zweifellos einem Pluralismus geschuldet, der weder von einer Gleichgültigkeit den Inhalten gegenüber, noch dem Bedürfnis nach wahllosem Anhäufen beliebiger Referate herrührt, vielmehr drängen die Situation und die Aufgabe, der sich hier gestellt werden soll, diese Vielschichtigkeit auf. Kritik von Ökonomie, Staat und Ideologie wollen zu übende Disziplinen sein und bei Sachzwang FM wollen wir uns die Worte für unser Anliegen leihen: Ideologie ist wie Mundgeruch. Es haben immer nur die anderen. In diesem Sinne sollen auch die stattfindenden Vorträge und Veranstaltungen, sowie die im Archiv gesammelten Texte verstanden werden.

Zwar soll natürlich im besten Falle eine gesellschaftskritische Perspektive aufgezeigt werden, um letztlich alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist (K. Marx), doch ist die politische Betätigung keine Vorraussetzung, um im Neokeller mitzuwirken. Einerseits kann bei Interesse die politische Bildung dort nachgeholt werden und andererseits besteht dazu keine Verpflichtung. Wer sich lieber nur an den Partys und Konzerten beteiligt, muss sich nicht als weniger erwünscht betrachten.

Unter diesen Vorzeichen ist Jede und Jeder herzlich eingeladen, an Veranstaltungen teilzunehmen und diese auch aktiv mitzugestalten. Neben den organisierten Konzerten, Partys, Filmabenden, Vorträgen, Seminaren, Lesekreisen, Diskussionsrunden etc. pp. kann der Raum nach Rücksprache mit dem Neokellerteam auch Dritten zur Verfügung gestellt werden. Über Konditionen und Rahmenbedingungen wird auf der regelmäßig stattfindenden Teamsitzung öffentlich gesprochen und abgestimmt. Die Termine sind auf der Homepage (neokeller.blogsport.de) des Neokellers vermerkt. Änderungen oder außerordentliche Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. Im Neokeller gilt das allgemeine Rauchverbot.

Justus Wertmüller: Warum es um Israel geht. Vortrag 15.07.10

Warum es um Israel geht

…und nicht um Völker, Kulturen und Gemeinschaften!

Vortrag von Justus Wertmüller (Redaktion Bahamas, Berlin)

Am 12.6.2010 stand es in Berlin 300 zu 20.000. Vor dem Karl-Liebknecht-Haus hatten sich auf Initiative der Redaktion Bahamas Freunde Israels versammelt und gegen die Linkspartei, die dort ihr Hauptquartier hat, protestiert. Gegen eine Partei, deren Mitglieder sich im Bundestag nicht von ihrem Platz erheben, wenn der israelische Staatspräsident zu Gast ist, deren Bundesvorstand die KomplizInnen des globalen antisemitischen Terrors wie Helden feiert, und die schon lange danach giert, mit der Hamas freundschaftliche Beziehungen aufzubauen. Fast zeit- und ortsgleich, aber von der Polizei gut abgeschirmt, marschierten die 20.0000, also die Linkspartei und ihre Freunde gegen Krise und Sozialabbau durch die Ostberliner Innenstadt. Von den Gewerkschaften bis zu den Autonomen, den Sozialverbänden bis zur Antifa waren alle auf den Beinen, die am offen israelfeindlichen Kurs der Linkspartei nichts auszusetzen haben, Leute, zu deren Lieblingslektüre die Krimis des bekennenden Antisemiten Henning Mankell mit Sicherheit gehören.

Es besteht kein Grund, auf Kundgebungen gegen Streichungen von Sozialleistungen sich zu Israel zu äußern, werden viele einwenden. Recht hätten sie dann, wenn man von den aufrufenden Gruppen wüsste, dass sie – wie ganz offiziell der DGB zur Histadrut – freundschaftliche Beziehungen zu Menschen und Institutionen in Israel pflegen. Nicht zu den marginalen und offensichtlich durchgeknallten „Friedens“- und Linksaktivisten – nein, zum ganz normalen Israel. Weil genau das nicht der Fall ist, die internationale Solidarität stattdessen in Ramallah oder Gaza ihre Bündnispartner erkennt, ist das Schweigen über Israel auf Demonstrationen gegen den Sozialabbau immer auch das Einverständnis mit dem weltweiten Hass gegen Israel.

Dieser Skandal, der als solcher nicht wahrgenommen wird, ist keineswegs allein einer für dezidierte Freunde des jüdischen Staats. Was soll denn internationale Solidarität überhaupt bedeuten, wenn darin nicht wenigstens einige gemeinsame Grundüberzeugungen zwischen den Parteien, Ländern, „Völkern“ etc., die sich da über die Landesgrenzen hinweg die Hand reichen sollen, benannt werden können? Es scheint so, dass Solidarität genauso wie Humanismus, Freiheit etc. zu Leerformeln verkommen sind, die keinen positiven Gehalt mehr haben. Positiver Gehalt könnte heißen: Für die Gleichberechtigung der Frauen und Mädchen – überall, für frei ausgeübte Sexualität aller Mitglieder jeder Gesellschaft, für die Vorrangstellung des Einzelnen gegen die Zumutungen von Kultur, Religion oder Gemeinschaft. Müsste diese hier im Westen erreichten und natürlich ungenügenden Standards nicht Grundlage jeder Solidarität zwischen Leuten aus Metropole und Peripherie, wie man früher sagte, sein? Offensichtlich nicht. Internationale Solidarität wird allein negativ bestimmt: Wer „unsere“ Ressentiments gegen den Westen, die Zivilisation, den Schutz des Einzelnen teilt, ist unser Freund. Anders ist der Pakt gegen Israel mit Ländern und Volksgemeinschaften nicht zu erklären, in denen eine Frau auch dann als Ehrlose mit schlimmsten, häufig tödlichen Verfolgungen zu rechnen hat, wenn sie vergewaltigt wurde. Hierzulande ist man so westlich, wie islamistisches oder völkisches Landrecht sich nicht anmaßt, z.B. nach deutschen Frauen auszugreifen. Das Elend der Frauen aus der scharia-hörigen Nachbarschaft interessiert schon keinen mehr.

Immer dann, wenn Israel „kritisiert“ wird, also in Wirklichkeit Vorbehalte gegen seine staatliche Souveränität geäußert werden, manifestiert sich ein Unbehagen an der Zivilisation, als deren am meisten gefährdeter Repräsentant sehr richtig Israel erkannt wird, der Staat, mit dem man nicht solidarisch sein will. Die zynische Diskreditierung von historischen Errungenschaften, die in den Begriffen „Westen“ und „Zivilisation“ trotz allem Verrat an der Sache, eben doch liegen, ist Gegenstand des Vortrags.

Vortrag & Diskussion mit Justus Wertmüller (Redaktion Bahamas, Berlin)

Donnerstag, den 15. Juli 2010 um 20:00 Uhr

fand statt im:
LÖWENBRÄUKELLER am Stiglmaierplatz.
(www.neokeller.blogsport.de)

Eine Veranstaltung des Neokellers in Kooperation mit der gruppe monaco///verein freier menschen (ao)

Hier kann man den Mitschnitt des Vortrags runterladen.

Hier kann die Diskussion runtergeladen werden.

sdaj

Michi Gaul: Ideologiekritik im Marxschen Kapital. Vortrag 25.05.10

Die Ideologiekritik im Marxschen Kapital
oder: …das Wesen muss erscheinen!

Referent: Michi Gaul

Dienstag, 25.05. – 20 Uhr
Essen + Kaffee/Bier/Spezi/Apfelschorle

Der Vortrag will den Satz von Krahl, Marx habe die Differenz von Wesen und Erscheinung zum Inbegriff der Kritik gemacht, verständlich machen. Es ist zu zeigen, dass die Kritik der politischen Ökonomie weder – wie die Vulgärökonomie – die bloße Systematisierung der unmittelbaren Erscheinungsform der Verhältnisse ist, noch – wie die klassische politische Ökonomie – die Reduktion der Erscheinungsformen auf ihr Wesen; vielmehr entwickelt die Kritik der politischen Ökonomie durch „genetische Darstellung“ (MEW 26.3, 491) aus dem Wesen (Wert und Mehrwert) dessen Erscheinungsform. Weil in der Erscheinung sich der innere Zusammenhang verkehrt darstellt, produziert die Erscheinung in ihrer Unmittelbarkeit systematisch Schein, also notwendig falsches BewusstseinIdeologie im Sinne von Adorno.

Hier kann der Mitschnitt des Vortrags runtergeladen werden.

Filmvorführung „TSAHAL“

Claude Lanzmann:
„TSAHAL“

„Dies ist ein Film über Angst und Mut, über das Erkämpfen des Mutes.“

TSAHAL

Der Neokeller als ein weitgehend selbstverwalteter Bildungs- und Kulturraum, sieht seine Daseinsberechtigung in erster Linie darin, Interessierten die Möglichkeit zu bieten, sich über politische Themen zu informieren und auszutauschen. Die Vielfalt der dargebotenen Themen ist dabei zweifellos einem Pluralismus geschuldet, der weder von einer Gleichgültigkeit den Inhalten gegenüber herrührt, noch von einem wahllosen Anhäufen beliebiger Referate angetrieben wird. Vielmehr drängen die Situation und die Aufgabe, der sich hier gestellt werden soll, diese Vielschichtigkeit auf. Kritik von Ökonomie, Staat und Ideologie wollen zu übende Disziplinen sein und mit Ideologie verhält es sich immer noch wie mit Mundgeruch: es haben immer nur die anderen.
Innere Streitpunkte und nach außen getragene Diskussionen berühren jedoch niemals ein Thema: den Staat Israel und seine Legitimität. Über Israel wird innerhalb der Gruppe nicht gestritten und der Neokeller wird auch keine Plattform sein, die Diskussionen über die Notwendigkeit des zionistischen Projekts dulden würde.
Wenn in Hamburg der Film „Warum Israel“ (ebenfalls: C. Lanzmann) von antiimperialistischen Linken, roten Faschisten also, verhindert wird und dem sich als „Israelkritik“ ausgebenden Antisemitismus eine bundesweite und kostenlose Plattform geboten wird, muss die Kritik daran entschlossen für den Zionismus eintreten. Wenn sich für ein eindeutiges Plädoyer für Israel (wie Lanzmann es in seinen Dokumentationen nun mal vermittelt) geschämt wird oder man dafür zu feige sein sollte, müssen von besagten Filmen die Finger gelassen werden. Wird die Vorführung nicht mit allen verfügbaren Mitteln durchgesetzt, vermittelt man den Eindruck, es gäbe die Möglichkeit, dass antisemitische Wahnprojektionen über legitime Formen der Israelkritik ausgedrückt werden könnten. Um ja nicht „antideutsch“ etikettiert zu werden (der Todesstoß für jede linksradikale Szenekredibilität), wird die Israelsolidrität an den roten und braunen, in jedem Fall deutschen Mob verraten.
[Mehr zum Thema: Justus Wertmüller: „Die Kritik maximieren – den Zionismus diskreditieren. Hamburger Cineasten und Diskursschufte stärken das antisemitische Sturmlokal“, in: Bahamas 59 – 2010]

Das Bekenntnis zum jüdischen Staat sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Solange es das nicht ist (in der Linken, in München, Deutschland und weltweit), darf der Kampf gegen Antisemitismus und Antizionismus nicht verstummen und sich nicht kleinlaut verkriechen. Man darf man nicht in erster Linie Kommunist sein, weil Israel und so is ja eh klar. Man muss einsehen und dies auch so verkünden, dass Solidarität mit Israel keine Bedingungen kennt und nicht verhandelbar ist. „Der Wahn untergräbt den westlichen Begriff des Souveräns wie er Israel als Widersacher des ewigen Friedens der Völker attakiert. Wenn dagegen der Judenstaat das Leben derer verteidigt, die unausgesetzt der antisemitische Hass bedroht, verteidigt er zugleich jenen Begriff.“ (Gerhard Scheit: „Der Wahn vom Weltsouverän. Zur Kritik des Völkerrechts.“) Dieses Wort von Scheit nehmen wir uns auch zum Anlass, Claude Lanzmanns „TSAHAL“ vorzuführen.

„Süß und ehrenvoll ist’s, fürs Vaterland zu sterben“, wie die Generation von Langemarck und Verdun gelernt hat? Daran habe er überhaupt nicht gedacht, erinnert sich ein Veteran aus dem Yom-Kippur-Krieg: „Du kämpfst, um zu überleben, dabei denkst du nicht in Flagge und Vaterland.“ Lanzmann: „Die Theorie des Angriffs ist die direkte Konsequenz des Holocausts, die Lehre lautet: Nie wieder passiv sein. Es geht in dem Film um die Wiederaneignung militärischer Gewalt.“ Und, wie der Text im Vorspann zeige, um den Frieden: „Ohne die ‚Tsahal‘ hätte sich die Frage nach dem Frieden zwischen Israel und seinen ehemaligen Feinden niemals gestellt: Israel würde nicht mehr existieren.“ (Josef Joffe: „Shoah und Wiedergeburt im Panzer“)

19.05.2010: DVD 1
20.05.2010: DVD 2

Beginn: 20.30 Uhr
Ort: Neokeller (Massmannstraße 10 (U2 Theresienstraße o. Tram 20/21 Sandstraße)

Ein Schäufelchen Kot auf München…

Längst schon überfällig – die Internetpräsenz des Neokellers. Besser spät als nie!

Wir müssen den potentiellen Leser jedoch zunächst darauf hinweisen, dass es sich beim Neokeller um ein absolut pluralistisches Unterfangen handelt. Die stattfindenden und beworbenen politischen Veranstaltungen spiegeln die Meinung einzelner Betreiber wieder, nicht die des Neokeller-Teams als Ganzes.

Darauf sich zu einigen und dies so festzuhalten, war nötig, um die Fortdauer des Neokellers auch weiterhin garantieren und dennoch auch politische Veranstaltungen abhalten zu können.